Achtsamkeits-Impuls: Atemanalyse

Hast du dir einmal Gedanken über deinen Atem gemacht? Unser Atem ist Leben. Ununterbrochen atmest du. Deine Lunge ist das größte Organ im Körper. Jeden Moment des Tages verbindet dieses Ein- und Ausströmen das Innen mit dem Außen. Ein Atemzyklus besteht aus vier Schritten: Du atmest ein, dann entsteht eine kleine Pause, du atmest aus und wieder entsteht eine Pause. Mit jedem Einatmen stimulierst du den Teil deines Nervensystems, der für Aktion steht. Du atmest Energie ein. Und mit jedem Ausatmen gibst du verbrauchte Energie ab, lässt los und berührst den Teil des Gehirns, der Ruhe einkehren lässt. Somit ist jeder Atemzug ein Zyklus aus Aktivierung und Entspannung. Sobald du nun bewusst atmest und in den Pausen zwischen Ein- und Ausatmen innehältst, kannst du der Wirkung dieses Wechselspiels nachspüren. Je öfter du das tust, desto selbstverständlicher wirst du deinen Atem für dich nutzen. Richtest du deine Aufmerksamkeit zum Beispiel auf dein Ausatmen und die darauf folgende Atempause, wirst du dich zunehmend entspannter fühlen. Dieser Teil des Atemzyklus’ führt zu einer Verlangsamung deiner Herzfrequenz. Fokussierst du dich dagegen auf das Einatmen und spürst in die anschließende Atempause hinein, energetisierst du dich.

Egal auf welchen Teil des Atemzyklus’ du deine Achtsamkeit richtest, sobald du bewusst atmest, beginnst du zu spüren. Um die Wirkung zu verstärken, kannst du dabei Bilder visualisieren: zum Beispiel eine kraftvolle Sonne oder einen gleichmäßig dahinplätschernden Fluss.

 

“Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.”

Hans Christian Andersen

 

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen