Achtsamkeits-Impuls: Atempausen

Es gibt Tage, die sind derart gefüllt, dass sie nur so an uns vorbeirauschen. Wir erledigen dieses und jenes, sind unentwegt am Machen und am Ende des Tages fühlen wir uns trotzdem leer. Wo ist der Tag geblieben? Manchmal können wir uns gar nicht mehr daran erinnern, was wir eigentlich am Montag, am Mittwoch oder am Donnerstag gemacht haben. Wir spulen ein Programm ab, wir funktionieren. Fragt uns dann jemand, wie wir uns fühlen, fällt uns eine ehrliche Antwort schwer. In solchen Phasen haben wir das Gefühl für uns selbst verloren. Wir füllen statt zu fühlen. Wir füllen Tage ohne zu fühlen. Dabei geht es im Leben doch um das Erleben. Und ein Erleben ohne Fühlen ist vertan.

Die Sehnsucht nach Lebensfreude ist groß, doch um diese Sehnsucht zu stillen, müssen wir bei uns selbst beginnen. Wenn du täglich für Atempausen sorgst, in denen du achtsam spürst, wie sich dein Körper anfühlt, nimmst du dir eine Auszeit aus deinem Hamsterrad. Verbinde dich so oft es geht bewusst mit deinem Atem. Spüre wie die Luft entlang deiner Nasenflügel fließt und in deinen Bauch hinein- und hinausströmt. In diesem Moment ist kein Platz für Gedanken. Du fühlst, das ist alles. Nun gehe etwas weiter und schaue, was gerade ist: Was tust du, welche Gedanken haben dich begleitet und wie fühlen sie sich an?

Kurze Atempausen verbinden uns wieder mit uns selbst und mit dem Leben. In diesen Pausen erkennen wir nicht nur Stress, sondern auch die schönen Momente eines Tages, die ansonsten achtlos untergehen.

 

„Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.“

Franz Grillparzer

 

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen

Weitere Informationen zum Thema "Übungen & Impulse" findest du hier ...

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