Achtsamkeits-Impuls: Die innere Mitte

Bei sich ankommen und seine Mitte finden. Für viele ist das eine Art Endziel. Sie verbinden diesen Zustand mit einem hohen Alter, in dem sich Lebensweisheit und innere Ruhe eingefunden haben.

Dabei können wir täglich dafür sorgen, zu unserer Mitte zu finden. Hierfür kannst du alltägliche Situationen nutzen. Zum Beispiel wenn du an der Bushaltestelle wartest: Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Füße und spüre genau in sie hinein. Du fühlst, wie dir der Boden eine feste Basis gibt. In diesem Moment des Spürens fokussierst du dich auf eine Empfindung und entschlüpfst daher deinen Gedanken. Über die achtsame Verbindung mit deinem Körper wirst du automatisch ruhiger. Ebenso kannst du deine sinnliche Aufmerksamkeit auf Geräusche oder Gerüche lenken. Lausche dem Wind in den Bäumen oder rieche achtsam die verschiedenen Gerüche, wenn du durch die Straßen gehst. Es gibt so viele Möglichkeiten. Nicht zu vergessen der Geschmackssinn. Statt in der Mittagspause gedanklich das nächste Meeting durchzuplanen, konzentriere dich auf die unterschiedlichen Zutaten deines Essens und versuche genau zu schmecken. Eine weitere Möglichkeit schnell zu deiner Mitte zu finden, bietet dir deine Atmung: Setze oder stelle dich entspannt hin und atme jetzt nur durch die Nase. Beim Einatmen zählst du gedanklich bis sieben. Danach machst du eine Atempause und zählst bis zwei. Jetzt atmest du wieder aus und zählst erneut bis sieben. Wieder eine Atempause von zwei und so weiter. Insgesamt wiederholst du diesen Rhythmus sieben Mal.

 

“Wer andere erkennt, ist gelehrt. Wer sich selbst erkennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Muskelkraft. Wer sich selbst besiegt, ist stark. Wer zufrieden ist, ist reich. Wer seine Mitte nicht verliert, ist unüberwindlich.”

Laotse

 

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen Weitere Informationen zum Thema "Übungen & Impulse" findest du hier ...