Achtsamkeits-Impuls: Freundschaften, die guttun

Sobald du ein wenig bewusster und achtsamer dein Leben ausrichtest, wirst du mehr und mehr zum Beobachter deiner Gedanken. Du wirst feststellen, dass es dir weniger Freude bringt, dich an Lästereien und Gerede über andere zu beteiligen. In den Momenten, in denen du zum Beispiel in der Kaffeepause mit Kollegen zusammen stehst und alle über die arrogante neue Kollegin tratschen, wirst du dich unbehaglich fühlen. Du bekommst mehr Abstand zu derartigen Gesprächen. Es macht dir weniger aus, ob die Kollegin nun arrogant oder freundlich ist. Da du ein besseres Gespür für dich selbst entwickelst, urteilst du auch nicht mehr so achtlos über das Verhalten anderer, sondern erkennst, dass zum Beispiel Arroganz viel mit Unsicherheit zu tun hat.

Wesentlich jedoch ist, dass du dich von negativen Gedanken zunehmend distanzierst, da du spürst, dass sie dir selbst schaden. Das ist ein schleichender Prozess. Je achtsamer du bei dir selbst bleibst, desto mehr verschiebt sich dein Fokus auf das Gute. Das geschieht quasi automatisch. Du wirst dann auch erkennen, welche Freundschaften im Grunde nur oberflächlich sind. Daher kann es passieren, dass du dich von einigen Menschen distanzierst. Gleichzeitig wirst du jedoch den Wert echter Freundschaften intensiver wertschätzen und dich von dieser wahren Verbundenheit tragen lassen. Das Gefühl, tief im Herzen zu spüren, wie wichtig einem ein Mensch ist, beschenkt dich mit Kraft und Freude. Mit Gedanken der Liebe, die eine vertrauensvolle Bindung schweißen.

 

“Lerne, von deinen Freunden und deinen Lieben zu träumen.
Die Träume verstärken die Verbindung zu ihnen.”

Aus Tibet

 

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen