Achtsamkeits-Impuls: Weg-Meditation

Mach dir doch nicht immer so viele Sorgen! Das ist leichter gesagt als getan. Doch bedenke: Kreisen deine Gedanken ständig um ein Problem, verstärkst du damit nur die Energie dieses Problems. In etwa so, wie du eine Wunde verschlimmerst, wenn du immer wieder in diese hineinstichst, statt sie in Ruhe heilen zu lassen. Deine Gedanken sind derart auf das Negative fokussiert, dass du eine Art Tunnelblick bekommst und all das Positive um dich herum nicht mehr in dein Sichtfeld hineinlässt. Natürlich hat dieses Ruhenlassen eines Problems viel mit Vertrauen zu tun. Vertrauen darauf, dass sich Lösungen einstellen werden. Und Vertrauen letztendlich in das Gute im Leben.

Was jedoch, wenn Probleme so arg lasten, dass man weder ein noch aus weiß? Nur eins ist sicher: So geht es nicht mehr weiter. Nur wie weiter, das bleibt ein großes Fragezeichen. In solchen Krisen kann dir die Weg-Meditation helfen: Du setzt dich entspannt in deine Meditationshaltung und richtest deinen inneren Fokus auf folgende Frage: Was ist mein Weg ? Benutze diese Frage wie ein Mantra. Sobald deine Gedanken dich davontragen, kehrst du mithilfe dieser Frage zu deiner Präsenz zurück. Vermeide es jedoch, während der Meditation bewusst nach Antworten zu suchen. Die Antwort wird von allein kommen. Sie ruht bereits in dir, auch wenn du sie noch nicht kennst. Wenn es so weit ist, wirst du deinen Weg klar sehen und dann wird dir auch verständlich, dass diese Phase der Ungewissheit und ruhelosen Suche ein Teil von etwas Größerem und damit ebenfalls wichtig ist.

 

“Der große Mensch lebt in Frieden mit sich selbst, der gemeine macht sich ständig Sorgen.”

Konfuzius

 

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen Weitere Informationen zum Thema "Übungen & Impulse" findest du hier ...