Abgrenzung: Spruch der Woche

Grenzen wir uns nicht von Erwartungen ab, die uns verleiten, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind, werden wir wieder und wieder enttäuscht.

Von der Zukunft träumen, sich in Tagträumen verlieren und sich Situationen ausmalen, die den Alltag im Nu etwas bunter und freudiger abbilden. All das ist etwas Schönes und komplett normal. Doch von etwas zu träumen, sich etwas zu wünschen und sich etwas rosig auszumalen, ist etwas komplett anderes, als etwas zu erwarten. Es sind die eigenen Erwartungen, die dich immer wieder enttäuschen. Seien es die Erwartungen an einen harmonischen Familienurlaub, an das ersehnte Lob vom Chef oder das längst überfällige Kompliment dafür, dass du immer alles am Laufen hältst. Wer nichts erwartet, der kann auch nicht enttäuscht werden. So einfach ist das und eben doch nicht. Die Abgrenzung von den eigenen Erwartungen setzt eine achtsame Wahrnehmung deiner selbst voraus. Und ebenso eine offene Haltung der Welt gegenüber. Genieße den jeweiligen Augenblick, wie er gerade ist, frei von Erwartungen. Scheint die Sonne, freue dich. Regnet es nach Feierabend, regnet es eben. Es ist, wie es ist. Du bist nur dann enttäuscht, wenn du anderes erwartest. Daher checke deine Vorstellungen, grenze dich von deinen eigenen Erwartungen ab und genieße die Freiheit, die sich dir dadurch offenbart.

Wir träumen uns in Sehnsüchte

Und scheitern an der Wahrheit

 

Teile den Spruch, dann teilst du Achtsamkeit

Jede Woche findest du hier einen Spruch, der auf das Thema der Woche hindeutet. Er soll dich zum Nachdenken anregen und als kleine Alltagshilfe dienen. Ich freue mich, wenn du meinen Spruch auch mit anderen teilst! Interessantes zum Thema "Spruch der Woche" findest du hier

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen

Worum es speziell beim Thema "Abgrenzung" geht, findest du hier ...