Abgrenzung: Spruch der Woche

Abgrenzung beginnt immer bei dir selbst – bei deinen Ansprüchen und Ängsten.

Es ist anstrengend, es jedem rechtmachen zu wollen. Einerseits wollen wir nach außen glänzen, mithalten können und gut dastehen. Doch oft steckt dahinter die Angst, nicht zu reichen, nicht geliebt zu werden, nicht den Ansprüchen gerecht zu werden, die wir uns selbst gesteckt haben, und die ziemlich hoch sind.

Es ist wichtig, zu erkennen, warum wir etwas tun. Wie oft sagen wir „Ja“, nicht, weil wir es wirklich wollen, sondern weil unser „Ja“ auf fehlender Abgrenzung vor unseren eigenen Ansprüchen und Ängsten basiert. Dann fühlen wir uns gestresst, fremdbestimmt und überfordert. Dein „Ja“ oder auch dein „Nein“ musst du nur dir selbst erklären. Es ist komplett egal, was die anderen dazu sagen.

Erkennst du deine Beweggründe für dein Verhalten, bist du die einzige Person, die darüber urteilen darf. Indem du achtsam spürst, welche Gefühle dein „Ja“ oder dein „Nein“ tragen, kannst du damit beginnen, dich von dir selbst abzugrenzen, von deinem Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden, im Außen perfekt dazustehen und deiner Angst, nicht gut genug zu sein. In der Achtsamkeit siehst du klar, welche Motive dich treiben. Du lernst, dein Handeln vor dir selbst zu erklären, um selbstbestimmt zu entscheiden, wo Abgrenzung nottut und wo nicht. Vor allem lernst du auf diese Art du Weise, alle Seiten an dir zu lieben und dich so anzunehmen, wie du bist.

Du musst dich niemanden erklären,
außer dir selbst.

 

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Jede Woche findest du hier einen Spruch, der auf das Thema der Woche hindeutet. Er soll dich zum Nachdenken anregen und als kleine Alltagshilfe dienen. Ich freue mich, wenn du meinen Spruch auch mit anderen teilst! Interessantes zum Thema "Spruch der Woche" findest du hier

Über Achtsamkeit im allgemeinen, was das ist und wie es dir hilft, kannst du hier weiterlesen

Worum es speziell beim Thema "Abgrenzung" geht, findest du hier ...